Zurück auf der großen Leinwand

Plakat der Portuguese Cinema Days 2021

Die Ausgabe 2021 war vor allem eine Heimkehr. Nach einer Zeit, in der die Leinwände dunkel blieben, brachten fünfzehn Filme das Publikum zurück ins Moviemento und zum gemeinsamen Erlebnis, portugiesisches Kino zusammen in einem abgedunkelten Raum zu sehen. Der Eröffnungsabend gab den Ton mit einem kleinen Konzert an, bei dem der ganze Saal zu António Variações mitsang.

Vor dem Plakat von Nuno Fraga Brás' Natureza Morta

Die Ausgabe schuf auch Raum für Erinnerung. Eine Hommage an die Schauspielerin Fernanda Lapa brachte den Kurzfilm Natureza Morta auf die Leinwand, persönlich vorgestellt von seinem Regisseur Nuno Fraga Brás. Die Tochter der Schauspielerin, Ana Lapa, war ebenfalls da.

Regisseur João Nuno Pinto und Schauspieler Sebastian Jehkul im Moviemento

Catarina Vasconcelos' leuchtender The Metamorphosis of Birds, ein persönlicher Essay, gewoben aus Familienbriefen und Fotografien, und João Maias Biopic Variações über den geliebten Sänger António Variações zogen einige der größten Menschenmengen an. Dazwischen reichte das Programm von João Nicolaus Musikkomödie Technoboss bis zu João Nuno Pintos Kolonialkriegs-Odyssee Mosquito, die er gemeinsam mit dem Hauptdarsteller des Films, Sebastian Jehkul, persönlich vorzustellen kam.

Das Programm reichte auch über das Kino hinaus. Zwei zusätzliche Veranstaltungen gruppierten sich um Pedro Palmas Film über den versklavten Mann, der mit Fernão de Magalhães auf der ersten Reise um die Welt segelte: eine Vorführung des Films und eine Begleitveranstaltung im Ibero-Amerikanisches Institut mit dem Historiker Paulo Pinto.